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Jürgen Pröhl. Petra E Pröhl.

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Um in einer fremdartigen Stadt vertraut zu werden, braucht man einen abgeschlossenen Raum, auf den man ein gewisses Anrecht hat und in dem man allein sein kann."

Elias Canetti, Die Stimmen von Marrakesch


Die stilisierten ersten Buchstaben unserer Vornamen zeichnen das DAR TOUAREG nach. Grün sind Kacheln und Fliesen, die Wände im typischen Rot von Marrakech.

Unser Haus trägt den Namen der legendären "Blauen Männer". Das reale Leben der Touareg in der Sahara und dem Sahel trat jenseits der Region oft in den Hintergrund.

Touareg bei Ghadames, 2004

Wir wohnen in einer ruhigen Gasse am Rand der Kasbah und doch mitten in der geschäftigen Medina. Die Kasbah war Sitz der Regierung, Militärlager und Wohnort für Beamte und Offiziere. An die Kasbah grenzt das jüdische Viertel Mellah. Es stand unter dem besonderen Schutz des Sultans.

Mitte der 1960er Jahre wurde das DAR TOUAREG vom Haus nebenan getrennt. Der Ursprung der Bebauung liegt aber viel weiter zurück. Auf ein Gewerbe früherer Zeit weist der Name der Gasse Ksibat N´Hass hin: Produkte aus Kupfer für den Bedarf der Kasbah.

Die Saadier eroberten im 16. Jh. das berühmte Tombouctou, eine Stadt der Touareg im heutigen Mali. Sie wollten vom lukrativen Geschäft der Karawanen durch die Sahara profitieren. Gelehrte, Händler und Sklaven aus Westafrika kamen nach Marrakech - und mit ihnen auch deren Kultur. 


Besonders im Salon Tombouctou knüpfen wir an die kulturellen Verbindungen Marokkos zum Afrika südlich der Sahara an.

Die Stimmen von Marrakech
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